

Im Folgenden wird das System kurz beschrieben:
Für bestimmte Zustände von Druck und Durchfluß wird für eine Armatur der Schalldruckpegel im Meßraum in Oktavbandbreite gemessen. Die Oktavpegel werden mit Korrekturwerten korrigiert, die aus Messungen mit dem so genannten Installationsgeräuschnormal (IGN) in demselben Labor und in der DIN veröffentlichten Referenzwerten gebildet werden.
Das IGN ist nichts anderes als eine normierte Armatur, die üblicherweise bei der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) erworben wird. Aus den so ermittelten Oktavpegeln LAPn wird anschließend der A-bewertete Gesamtpegel LAP berechnet. Bei bestimmten Armaturen, z.B. Magnetventilen, muß auch der Schließvorgang erfaßt werden. Das ergibt ein Multispektrum, das allerdings in diesem Fall von der Software generiert wird. Aus diesem Multispektrum, bzw. dem zugehörigem Pegel-Zeitverlauf von LAP, werden zwei Spektren zur Bestimmung der LAP von zwei Zuständen verwendet:
Die IGN-Messungen werden üblicherweise einmal täglich durchgeführt. Bei neuen IGN-Messungen werden die Ergebnisse mit denen der jeweils letzten IGN-Messung verglichen und die Abweichungen in Oktavbandbreite angezeigt. Für die Korrektur der Armaturen-Schall druckpegel wird, sofern nicht anders angegeben, automatisch die letzte IGN-Messung herangezogen. Eine IGN-Messung besteht aus mehreren - normalerweise fünf - Einzelmessungen, deren Ergebnisse anschließend gemittelt werden. Bei der Durchführung der Einzelmessungen wird die aktuelle Standardabweichung angezeigt, so daß Störungen einfach erkannt werden können.
Zur Speicherung und Verwaltung der Daten wird eine MS-Access-Datenbank verwendet.